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Gefangen in der ideologischen Zwangsjacke

  • Von Heiner Flassbeck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Art und Weise, wie in dieser Debatte die Frage nach der Rolle der keynesianischen Theorie zur Lösung der Krise gestellt wird, zeigt das entscheidende Missverständnis, um das es in der Öffentlichkeit geht. Das ist so, als ob man fragt, was taugt die Mathematik zur Lösung der Probleme der Erforschung des Weltalls? Gar nichts, kann man darauf mit gewissem Recht antworten. Sicher aber ist dennoch, dass man ohne Mathematik weder das Weltall erforschen noch raumfahren könnte.

In einer Zeit, wo die entscheidenden logischen Zusammenhänge, wie die zwischen Schulden und Sparen zum Beispiel, nicht verstanden werden, wird das, was oft mit Keynesianismus bezeichnet wird, zunächst zu einem Hilfsmittel, das dazu dient, die Gedanken zu sortieren und mikro- von makroökonomischen Zusammenhängen zu unterscheiden. In einer Zeit, wo die Bundeskanzlerin glaubt, alle Länder der Welt hätten über ihre Verhältnisse gelebt oder alle europäischen Län...


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