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Koran-Kurzlehrgänge keine Pflicht

Ägypten: Tourismusflaute quält Touristiker, macht Besuchern den Urlaub aber erlebnisreich und preiswert

  • Von Michael Müller
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.

Eigentlich ist Hossam Faruks Arbeitsplatz ein Traum. Zumindest für all die Touristen, die ein Mal im Leben Gizeh gesehen haben wollen. Er verdient seine Brötchen zu Füßen von Cheopspyramide und Sphinx, unweit des nahen Kairoer Vorortes, in dem er wohnt. Mit, wie er gern betont, einem antiken Weltwunder direkt vor dem Küchenfenster. Doch für den untersetzten, witzigen, quirligen 34-jährigen Familienvater wird dieser traumhafte Arbeitsplatz zunehmend zum Albtraum. »Das hier bringt alles immer weniger ein, und es macht immer weniger Spaß«, sagt er.

Ähnlich ist es in Ägypten derzeit überall zu hören - als Reflexion auf einen höchst realen »arabischen Herbst«, der dem Strohfeuer des »arabischen Frühlings« folgte. Westeuropäische Touristen befällt da leicht Unbehagen ob der TV-Bilder von Demonstrationen in den großen Städten, ob der schwer durchschaubaren politischen Verhältnisse. Sie befürchten Urlaubsungemach und entscheiden sich ...


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