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Es kracht bei den Mainzer Narren

Rücktritte und Vorwürfe im Carneval-Verein

  • Von Robert Luchs, Mainz
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Unter seinem derzeitigen Präsidenten ist der Mainzer Carneval-Verein immer mehr vermarktet worden. Dagegen wächst jetzt der Widerstand - in der Fastnachtshochburg Mainz durchaus ein Vorgang von übergeordneter Bedeutung.

Es ist eine Legende, dass Narren meist gut gelaunt sind und etwaige Probleme auf die leichte Schulter nehmen. In Mainz jedenfalls werden außerhalb der sogenannten fünften Jahreszeit, die vom 11. 11. bis Aschermittwoch dauert, nicht selten Kriegsbeile ausgegraben, die während der närrischen Zeit ruhten. Jüngstes Beispiel ist ein handfester Streit beim traditionsreichen Mainzer Carneval-Verein (MCV), der in dieser Schärfe bislang kaum für möglich gehalten wurde. Nach einem Zerwürfnis mit dem MCV-Präsidenten Richard Wagner ist der Schatzmeister des Carneval-Vereins, Horst Mundo, von all seinen Ämtern zurückgetreten. Bereits vor einigen Monaten hatte Mundo das Amt des Protokollers abgegeben.

Gnadenlos vermarktet

Hinter den Kulissen muss es scharf hergegangen sein - anders ist kaum zu erklären, dass ein Urgestein der Mainzer Fastnacht mit heftigen Attacken gegen den Vorstand abtritt. »Der MCV hat einen Weg beschritten, der nich...


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