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Bundeskanzlerin gesucht

Silvia Ottow über Freiwilligkeit in der Weiterbildung oder Prävention durch Unternehmen

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In ihrer Podcast-Märchenstunde hat die Bundeskanzlerin den Unternehmen erzählt, dass man nicht in Indien, Polen oder Thailand nach Fachkräften suchen muss, sondern sich auch mal um bessere Bedingungen für ältere Arbeitnehmer kümmern könnte, ehe man mit der Blue Card winkt. Zum Beispiel in der Weiterbildung oder Prävention. Angela Merkel schwört auf Freiwilligkeit in der Wirtschaft und reibt sich dann immer verwundert die Augen, wenn sie in die Realität schaut. In der passiert nämlich freiwillig so wenig, dass man es nur mit der Lupe sieht.

Solange Gesundheitsprävention keine Verpflichtung ist, werden Betriebe sie auch nur im Ausnahmefall in die Wege leiten, das geplante Präventionsgesetz ist ein schönes Beispiel für solchen Etikettenschwindel. Es enthält keine Spur von Ideen für die Verbesserung der Arbeitswelt, die man angesichts wachsender Zahlen von psychisch kranken Menschen dringend brauchte und in die auch Arbeitgeber einbezogen werden müssten. Für die Aus- und Weiterbildung fällt das Fazit ähnlich aus - das kann man im Pflegebereich wunderbar beobachten, wo ältere Mitarbeiter nicht mal den Halbtagsjob schaffen könnten und sich trotzdem nichts an den Arbeitsbedingungen ändert. Die Du-Du-Politik von Schwarz-Gelb verdient die rote Karte. Vielleicht sollte man mal im Ausland schauen, wer den Job besser machen könnte.

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