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Obama im »Hinterhof«

Olaf Standke über den amerikanischen Präsidenten

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Erst zum zweiten Mal in seiner Amtszeit besucht Barack Obama in diesen Tagen eine Region, die in den USA lange als »backyard«, als »Hinterhof« der Vereinigten Staaten von Amerika gesehen wurde. Und so agierte man dort auch, bis hin zu gesponserten Putschen und Militärinterventionen. Doch wie schon auf der ersten Station seiner jüngsten Reise zu den südlichen Nachbarn, in Mexiko, will sich der USA-Präsident auch beim anschließenden Treffen mit den Staats- und Regierungschefs Mittelamerikas nun vor allem als Partner präsentieren. Nicht allein Sicherheitsprobleme oder der Krieg gegen die Drogen, in dem Washington nur allzu gern den Fokus einseitig auf die Erzeuger- und Transitländer legt, sollen die Beziehungen bestimmen, sondern mehr denn je die »unglaublichen wirtschaftlichen Chancen« (O-Ton Obama) der regionalen Zusammenarbeit.

Es sind nicht zuletzt die eigenen wirtschaftlichen Probleme und fehlenden Arbeitsplätze, die solche Töne verursachen. Und ein Markt in unmittelbarer Nähe mit geringem Lohnniveau, für den der Internationale Währungsfonds ein Wirtschaftswachstum von 3,4 Prozent und großen Inventionsbedarf prognostiziert hat. Auch vor diesem Hintergrund ist das Bemühen Obamas um eine Reform der US-amerikanischen Einwanderungsgesetze zu sehen, stammt der Großteil der etwa elf Millionen illegalen »Indocumentados« in den Vereinigten Staaten doch aus Mexiko und Mittelamerika.

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