Siemens rudert bei Prognose zurück

München (dpa/nd). Der Elektrokonzern Siemens muss wegen weiterer Belastungen aus Problemprojekten und der Konjunkturflaute bei seinen Jahreszielen zurückrudern. Statt der ursprünglich angepeilten 4,5 bis fünf Milliarden Euro Gewinn im fortgeführten Geschäft geht das Unternehmen nun nur noch davon aus, sich dem unteren Ende der Spanne anzunähern. Beim Umsatz stellt sich der Konzern jetzt auf einen moderaten Rückgang ein, nachdem sich die Erlöse bisher den 78,5 Milliarden Euro aus dem Vorjahr annähern sollten. »Der Welt fehlt ein Wachstumsmotor«, sagte Siemens-Chef Peter Löscher »Bloomberg TV«. Auch für das zweite Halbjahr erwartet er nur flaue Geschäfte. Beim Milliardensparprogramm legt Siemens deshalb noch einmal nach.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung