»Am besten Marx-Lektüre verbieten«

Thomas Kuczynski hält nichts von -ismen und bevorzugt den Begriff des Marxschen Denkens

Eine Siedlung am Rande Berlins, Flugzeuge brechen im Tiefanflug auf Tegel durch die Stille, am Gehsteig blühen die Forsythien. Hier wohnt also Thomas Kuczynski, Statistiker und Ökonom, Publizist und Spross einer großen Familie. Wir klingeln, die Tür geht auf: »Kommt rein!«, sagt ein lachender Thomas Kuczynski, setzt einen Kaffee auf und zündet sich eine Filterlose an. Im Regal hinter ihm Bände von Bulgakow, englischsprachige Bücher, russische Originalliteratur. Die Werke des Mannes, um den es an diesem sonnigen Nachmittag gehen soll, stehen im Arbeitszimmer eine Etage höher.

nd: Was hättest Du einem Karl Marx zu seinem Geburtstag geschenkt?
Kuczynski: Schwer zu sagen. Mit Geld war ihm immer gedient. Aber über einen alten Dante hätte er sich auch gefreut.

Wäre er Dir sympathisch gewesen?
Sympathie hat man für Menschen, die man persönlich kennt. Also: Ich weiß es einfach nicht, ich könnte es mir sehr gut vorstellen, ab...


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