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Neruda hatte Krebs

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Pablo Neruda hatte Krebs. Das bestätigen Untersuchungen der sterblichen Überreste des chilenischen Literaturnobelpreisträgers. Demnach litt Neruda unter einem fortgeschrittenen Prostatakrebs, wie Richter Mario Carroza am Donnerstag (Ortszeit) bekanntgab. Ob dies jedoch die alleinige Todesursache war, sei noch nicht geklärt. Es wird noch untersucht, ob Neruda möglicherweise während eines Krankenhausaufenthaltes vergiftet wurde.

Der Dichter starb am 23. September 1973 im Alter von 69 Jahren nur wenige Tage nach dem Militärputsch, bei dem General Augusto Pinochet den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende stürzte. Der Poet war ein vehementer Unterstützer Allendes und Mitglied der Kommunistischen Partei Chiles. Richter Carroza hatte die sterblichen Überreste Nerudas am 8. April exhumiert lassen, um die Todesumstände klären zu können.

Neruda wurde insbesondere durch seine Liebesgedichte sowie durch den »Canto General« (»Der große Gesang«), ein episches Gedicht über die Geschichte Südamerikas, bekannt. 1971 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. epd

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