Weißwurst für die Aktionäre

In Bayerns Kommunen verschwinden die Wirtshäuser - doch bisweilen hält man erfolgreich dagegen

  • Von Rudolf Stumberger, München
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Jede dritte Gemeinde in Bayern hat keine eigene Schankwirtschaft mehr. Doch inzwischen haben sich Genossenschaften zur Rettung bayerischer Wirtshäuser gegründet.

Von der dunklen Holzdecke hängen die getrockneten Hopfendolden vom Vorjahr herab. Links in der Ecke steht der grüne Kachelofen, davor weist auf einem schweren Holztisch ein Messingschild auf den »Stammtisch« hin, durch die kleinen Fenster mit den Butzenscheiben fällt Sonnenlicht. Und wenn nun die Kellnerin mit ihrer blauen Dirndlschürze den Schweinebraten »mit reschem Krusterl in Holzfasslbiersoße« bringt, dann ist dem bayerischen Wirtshausidyll eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Das stimmt aber nicht ganz, denn sie ist schon besonders, die Gaststätte »Zur Feldwies« in Übersee im Chiemgau. Nämlich eine Aktiengesellschaft und damit eines der von Bürgern getragenen Projekte, die das Wirtshaussterben in Bayern stoppen wollen. So wie in Tittmoning im Kreis Traunstein. Dort wird am 9. Mai offiziell die Dorfwirtschaft »Asten« eröffnet, getragen von einer Einwohner-Genossenschaft.

Es war im März, als der »Verein zum Erhalt de...

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