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Eindrückliche Solidarität über Social Media

Spanisch-deutscher Schulterschluss gegen Verarmungspolitik der EZB, EU und des IWF

Im Februar haben Spanier/innen aus der "Bewegung 15. Mai" ein siebenminütiges Video "an das deutsche Volk" über Ursachen und Auswirkungen der Sparpolitik auf Youtube veröffentlicht.

In dem Video äußern sich Spanierinnen und Spanier über die Krise und ihre Auswirkungen. Sie stehen in einer Schlange mit je einem Pappschild in der Hand und lesen den deutschsprachigen Satz auf diesem Schild vor. Es geht um die Sparpolitik in ihrem Land: Sie komme nicht den Menschen zugute, sondern werde die Banken belohnen. Sie kritisieren spanische und deutsche Politiker, den IWF, die EZB und "den maßlosen Ergeiz der deutschen Banken".

Aktivist/innen von Blockupy und Occupy Frankfurt haben dieser Tage vor dem Euro-Symbol an der Europäischen Zentralbank eine Antwort aufgenommen und ihren Film nun online gestellt:

Die beiden Videos sind ergreifend: In den Kommentarspalten bei Youtube und über den Kurznachrichtendienst Twitter erfährt man, dass die Antwort auch in Spanien gut ankommt: "Dieses Video hat mich bewegt", "ich habe das Video mit Tränen in den Augen gesehen","Ein überwältigendes Video. Vielen Dank", ist dort in englischer,spanischer und deutscher Sprache zu lesen.

Im Postfach der Frankfurter/innen sind schon 24 Stunden nach der Veröffentlichung zahlreiche Emails eingegangen, darunter auch eine Reaktion der spanischen Filmemacher/innen. Sie freuen sich außerordentlich über die "nette und wertvolle Antwort" ihrer "deutschen Schwestern und Brüder". Sie konnten sich gar nicht vorstellen, schreiben die Spanier/innen, viele Deutsche zu erreichen "und dass sie uns so viel Mut zurückschicken werden". Für sie war die Veröffentlichung des Videos im Internet wie eine kleine Flasche mit einer Notiz ins große Meer zu werfen. "Aber es klappte! Ihr habt diese Flasche gefunden und uns mit einer neuen schönen Flasche geantwortet. Vielen Dank!"

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