Wie geht das jetzt weiter?

Drei Tage re:publica zeigten Licht und Schatten der digitalen Gesellschaft

  • Von Christoph Nitz
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

”Feminismus, fuck yeah!“ – zum Abschluss der re:publica 13 machte sich Anne Wizorek stark für ein neues Miteinander zwischen Männern und Frauen. Statt „Du willst das doch auch!“ müsse es immer heißen „Willst Du auch?“

Die Debatte über Alltagssexismus startete in der Nacht des 24. Januar 2013, als Anne Wizorek eine Twitter-Kurznachricht von Nicole von Horst las: „Der Arzt, der meinen Po tätschelte, nachdem ich wegen eines Selbstmordversuchs im Krankenhaus lag.“ Mit 140 Zeichen kann frau eben eine ganze Geschichte erzählen – auch eine schreckliche.

Wizorek wollte ebenfalls nicht mehr schweigen und schlug den Hashtag #aufschrei vor. Mit dem Rautenzeichen können in der Flut der weltweiten Twittermeldungen Themen gefiltert werden. Am nächsten Morgen gehörte #aufschrei zu den zehn Kürzeln, über die am meisten diskutiert wurde. Frauen in anderen Ländern wollten auch nicht mehr stumm bleiben und es folgten #outcry, #assez, #grid...

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