Martin Kröger 09.05.2013 / Berlin / Brandenburg

Strombegehren braucht Dynamik

Weil noch 125 000 Unterschriften fehlen, steht die Abstimmung zur Energie auf der Kippe

In jeder Kleinstadt wäre der große weiße Doppeldeckerbus sicher eine Attraktion. Doch hier auf dem Alexanderplatz im Herzen Berlins geht der »Omnibus für direkte Demokratie in Deutschland« ein wenig unter. Nur wenige Bürger jedenfalls treten an diesem Morgen an die Stehtische vor dem Bus, um für das laufende Volksbegehren zur Energie in Berlin zu unterschreiben.

»Hier gibt es zu viele Touristen, die das Volksbegehren nicht zeichnen dürfen«, grummelt Werner Küppers. Der adrette Anfang Sechziger tourt bereits seit mehr als 13 Jahren mit dem Omnibus durch die Republik, um den Bundesbürgern direkte Demokratie näherzubringen. Für zwei Wochen ist Küppers jetzt mit seinen Mitstreitern und seiner Bürgerinitiative in Berlin unterwegs. Ihr Auftrag: »Kampfsammeln«. Das heißt, von frühmorgens bis spätabends auf belebten Plätzen wie dem Atonplatz in Weißensee stehen und Unterschriften für das laufende Volksbegehren zur Rekommunalisierung d...

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