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Buntes Fest gegen braunen Marsch

Rechte Kundgebung in Demmin blockiert

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Schwerin/Demmin (dpa/nd). Am Endpunkt des Todesmarsches aus den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück haben Spitzenpolitiker des Landes Mecklenburg-Vorpommern am Mittwoch an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 68 Jahren erinnert. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen von SPD, LINKE und Grünen sowie der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Wolf-Dieter Ringguth, legten im Schweriner Vorort Raben Steinfeld Kränze nieder. Der Todesmarsch war Anfang Mai 1945 in dem Ort angesichts des nahen Kriegsendes aufgelöst worden.

In Demmin fand am Abend ein Friedensfest statt. Damit reagiert das Bündnis »Demmin bleibt bunt« alljährlich auf eine Aktion von Neonazis, die in der Kleinstadt am 8. Mai einen Aufzug veranstalten. Ein Polizist sei dabei während einer Sitzblockade gegen den Aufzug der Rechten von einem Demonstranten angegriffen und leicht verletzt worden, teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidium Neubrandenburg mit. Dem Beamten sei gegen das Knie getreten worden. Dieser sei anschließend aber weiter dienstfähig gewesen. In einer früheren Mitteilung war noch von mehreren verletzten Polizeibeamten die Rede gewesen.

Der Kundgebung der Rechten schlossen sich laut Polizei rund 250 Teilnehmer an. Das Bündnis »Demmin bleibt bunt« brachte bis zu 600 Menschen auf die Straße. Insgesamt seien die Veranstaltungen relativ friedlich verlaufen, sagte die Sprecherin weiter.

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