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Gerkan hält an Buch zu Flughafen fest

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(dpa). Der Architekt des neuen Hauptstadtflughafens, Meinhard von Gerkan, hält an seinem Buch über das Krisenprojekt fest. Es solle nun im August erscheinen, sagte eine Verlagssprecherin. Eigentlich war geplant, dass es im Mai in den Handel kommt. Weil Architekten aus Gerkans Büro nach der Trennung vor einem Jahr über einen Wiedereinstieg beim Flughafen verhandelten, wurde der Termin im April aber auf Eis gelegt. Inzwischen hat Flughafenchef Hartmut Mehdorn drei der Architekten wieder engagiert.

Den kritischen Titel des 128-Seiten-Buches habe Gerkan dennoch nicht geändert, sagte die Sprecherin des Verlags Bastei Lübbe, bei dessen Tochter Quadriga in Berlin das Buch erscheinen soll. Er lautet: »Black Box BER. Vom Flughafen Berlin Brandenburg und anderen Großbaustellen. Wie Deutschland seine Zukunft verbaut«.

Der englische Begriff »black box«, wörtlich »schwarzer Kasten«, meint einen Fahrdaten- oder Flugschreiber. Politiker nutzen das Wort gerne zur Kritik, wenn Vorgänge von außen schwer durchschaubar sind. Die Eröffnung des Hauptstadtflughafens ist wegen Technikproblemen, Planungsfehlern und Baumängeln viermal abgesagt worden. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

Nach dem Krisenjahr 2012 legen die Betreiber des Hauptstadtflughafens ihren Jahresabschluss später als üblich vor. Geplant sei, die Bilanz Mitte Juni vorzustellen, hieß es aus dem Unternehmen. Zuvor werde sie am 12. Juni dem Aufsichtsrat vorgelegt. In den Vorjahren hatte der Flughafen seine Zahlen stets im April veröffentlicht. »Die Umstände des vergangenen Jahres erschweren die Rechnungslegung«, hieß es zur Begründung von der Flughafengesellschaft.

Die Bilanzvorlage dürfte einer der ersten wichtigen öffentlichen Termine für die neue Finanzchefin Heike Fölster werden. Sie übernimmt ihren neu eingerichteten Geschäftsführerposten am 21. Mai.

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