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Sächsisches Fernduell um den Klassenerhalt

Aue und Dresden verlieren und machen den Relegationsplatz untereinander aus

  • Von Thomas Wolfer, SID
  • Lesedauer: 2 Min.

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Der FC Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden müssen vor dem letzten Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga um den Klassenerhalt fürchten. Dabei wird der Kampf um den Klassenerhalt in der zweithöchsten deutschen Spielklasse zu einem Fernduell zweier sächsischer Traditionsklubs.

Dabei wird der Kampf um den Klassenerhalt in der zweithöchsten deutschen Spielklasse zu einem Fernduell zweier sächsischer Traditionsklubs: Vor dem letzten Spieltag kämpfen nur noch die SG Dynamo Dresden und der FC Erzgebirge Aue um den verbleibenden Nichtabstiegsplatz - ein Verein muss in die ungeliebte Relegation und den Abstieg in die 3. Liga fürchten.

Dresden verpasste es am Sonntag durch ein 0:3 (0:1) beim VfR Aalen, einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen, und Aue unterlag zu Hause nach ebenfalls mäßiger Leistung mit 0:1 (0:0) gegen den FC Ingolstadt.

»Unsere Blödheit und Naivität haben zu dieser Niederlage geführt. Wir hatten es in der eigenen Hand, aber so ist das ein ganz bitterer Moment«, sagte Dresdens Mittelfeldspieler Sebastian Schuppan. Als er von der zeitgleichen Niederlage der Auer hörte, verschlechterte sich seine Laune noch mehr: »Wenn ich das höre, dann kommt es mir spontan hoch. Ein Punkt hätte gereicht, aber nicht mal den haben wir verdient.«

In der Tabelle steht Aue nur aufgrund der besseren Tordifferenz punktgleich vor Dynamo und kann mit einem Sieg am Sonntag in Sandhausen sicher die Klasse halten. Dresden müsste wohl selbst bei einem Heimsieg gegen Absteiger Jahn Regensburg auf einen Patzer der Veilchen hoffen. »Wir können einfach nur hoffen, dass die anderen mitspielen«, sagte Schuppan.

Eigentlich hatte sich Dresden bei den finanziell gebeutelten Aalenern von Anfang an offensivstark präsentiert. Vor dem Tor scheiterte Filip Trojan, der später mit einer Roten Karte vom Feld musste, jedoch mehrfach. Stattdessen erzielten Tim Kister (39.), Robert Lechleiter (79.) und Leandro Grech (88., Foulelfmeter) die Treffer für Aalen.

»Wir bringen es einfach nicht fertig, ein Tor zu schießen«, sagte Dynamos Kapitän Cristian Fiél. Für den Showdown am nächsten Wochenende vor wahrscheinlich 30 000 Fans im heimischen Stadion ist er trotzdem optimistisch: »Für Dynamo spricht, dass wir zu Hause spielen. Wir müssen den Ball nur irgendwie reinbringen. Dafür werden wir alles tun.«

Dieses Ziel hat auch Aue noch trotz der Niederlage durch das Kopfballtor von Ingolstadts Caiuby (64.). Beim ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer Falko Götz hatte Aue darauf keine Antwort parat.

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