Lauschangriff auf AP-Redaktion

USA-Justizministerium ließ bei Journalisten Gespräche abhören / Agentur Bloomberg selbst unter Druck

  • Von John Dyer, Boston
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Gleich zwei große US-Nachrichtenagenturen sind von Schnüffelskandalen betroffen. Erst wurde bekannt, dass Bloomberg News die Computer seiner Kunden ausspionierte. Jetzt beschwerte sich AP beim Weißen Haus, dass sie Opfer staatlicher Schnüffeleien sei.

Die Regierung der USA spioniert Journalisten aus. Diese spionieren ihrerseits Banker aus. Am Montag gab die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) bekannt, dass das Justizministerium Telefonate von Journalisten überwacht und sich über deren Recherchen informiert habe. Nur wenige Tage zuvor war bekannt geworden, dass Journalisten von Bloomberg News das hauseigene Informationssystem missbrauchten, um sich über die Aktivitäten von Bank-Führungskräften zu informieren.

Auf zwei der größten amerikanischen Nachrichtenschmieden hagelt es nun öffentliche Reaktionen. Die einen werden bemitleidet, die anderen verachtet. Während aufgrund der Überwachung von AP bereits teilweise vom Ende der Pressefreiheit gesprochen wird, prüfen Finanzamt und Zentralbank eine Klage gegen Bloomberg News.

Das Justizministerium hat AP bislang nicht offenbart, warum insgesamt rund 20 Telefonanschlüsse überwacht worden sind. Aufgrund des Zeitpunkts wir...

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