Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Wenn der Kumpel kitzelt

Timo Boll und Dimitri Owtscharow wollen bei der heute beginnenden Tischtennis-WM eine Medaille

  • Von Jana Lange, SID
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Timo Bolls Status als klare Nummer eins im deutschen Team hat Dimitri Owtscharow mit starken Leistungen zuletzt angefochten. Trotzdem sind beide gute Freunde - und bei der WM in Paris Europas Hoffnungsträger.

Sie sind die einzigen Europäer, die Chinas Tischtennisasse ernsthaft in Bedrängnis bringen können, sie sind dicke Kumpel, aber auch Konkurrenten: Timo Boll und Dimitri Owtscharow verfolgen ab heute bei der Einzel-WM in Paris (bis 20. Mai) dieselbe Mission. Als beste Nicht-Asiaten der Welt wollen Deutschlands Topspieler die schier übermächtige Phalanx aus dem Reich der Mitte durchbrechen und eine Medaille gewinnen.

Ihre Freundschaft aber soll auch in der Stadt der Liebe nicht leiden, egal, wer besser abschneidet. »Wir verstehen uns weiterhin gut. Für mich ist das auch förderlich, dass er mich kitzelt und anspornt«, sagt Boll, der als Nummer fünf in der Weltrangliste nur noch 49 Punkte Vorsprung auf seinen acht Jahre jüngeren Herausforderer auf Rang sieben hat. Zuletzt kassierte Boll im Finale der German Open in Bremen eine 2:4-Niederlage gegen Owtscharow, zuvor hatte sich »Dima« in London...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.