Unter falscher Flagge

INSM - eine konservative Lobby und ihre Fragen nach Gerechtigkeit

  • Von Tobias Riegel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ist das gerecht?«, fragen momentan republikweit Plakate den Passanten nach seiner Meinung zu Mindestlohn, Steuererhöhung oder Bildungsgerechtigkeit. Der Betrachter könnte angesichts der immensen Kosten, der inhaltlichen Stoßrichtung und der Initiatoren der Kampagne jedoch selber fragen: »Ist das gerecht?« Oder auch: »Dürfen die das?« Denn die ausführende Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat mit den Plakatierungen den aggressiven Straßenwahlkampf eröffnet - in einer Form, wie es den Parteien erst ca. sechs Wochen vor dem Urnengang erlaubt ist. Aber die INSM - eine Lobbygruppe der Metall- und Elektroindustrie - ist eben keine Partei, sie ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO). Was aber längst nicht bedeutet, dass sie gegen die schwarz-gelbe Regierung Stellung bezöge. Ganz im Gegenteil.

Ästhetisch segelt die INSM mit der Kampagne unter falscher Flagge: Während die Motive mit ihrem Guerilla-Stil an schlecht gedru...

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