Alles legal - doch auch legitim?

NSU-Prozess in München: Verteidigung öffnete Schleusen für eine neue Antragsflut

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Nach einwöchiger Unterbrechung wegen mehrerer Befangenheitsanträge ist der NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München am Dienstag fortgesetzt worden. Doch erst am späten Nachmittag kam es zur Anklageverlesung.

»Der Einfallsreichtum der Verteidigung ist offensichtlich unerschöpflich«, meinte Bundesanwalt Herbert Diemer zur erneuten Antragsflut am gestrigen Dienstag. Er irrte. »Schon« ab 15.37 Uhr durfte er die Kurzfassung der Anklage verlesen. Es wurde still im Saal. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe klappte ihren Laptop zu.

Ihr wird unter anderem Mittäterschaft an den zehn Morden des NSU vorgeworfen. Mit ihr stehen vier mutmaßliche Helfer des Terrornetzwerkes vor Gericht. Bei der Ausführung der Verbrechen sei es an der heute 38-Jährigen gewesen, den Komplizen Böhnhardt und Mundlos einen sicheren Rückzugsraum zu schaffen.«

Die Journalisten haben den Tag über im und vor dem Saal jede nur verwertbare Information aufgesaugt. Eine englischsprachige Kollegin fand selbst die Namen der Zschäpe-Verteidiger aussagefähig: Heer wie army, Stahl wie steel und Sturm wie storm twittert sie.

Besagter Anwalt Heer heißt mit Vornamen Wolfga...

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