Velten Schäfer 16.05.2013 / Inland

Keine Rettung für die »Georg Büchner«

Das Traditionsschiff am Rostocker Stadthafen wird verschrottet

Fast 15 000 DDR-Seeleute haben auf der »Georg Büchner« ihr Handwerk gelernt. Nun wird das am Rostocker Stadthafen liegende »Traditionsschiff« nach langem Hin und Her verschrottet. Auch der koloniale Aspekt seiner Geschichte konnte das typische belgische »Kongoboot« am Ende nicht retten.

Bislang sorgte sie für maritimes Ambiente im Rostocker Stadthafen: Die »Georg Büchner« ist das einzige große Schiff, das dort vertäut ist - und oft das einzige, das etwa Touristen in der Hansestadt überhaupt zu Gesicht bekommen. Seit 2005 diente das traditionsreiche Schiff, das 1950 als »Charlesville« für die belgische Kolonialflotte gebaut wurde und 1967 als Schulschiff an den VEB Deutsche Seerederei in Rostock überging, als innenstadtnahe Übernachtungsmöglichkeit. Zu diesem Zweck war das Schiff, das die Stadt Rostock 1991 für eine symbolische DM übernommen hatte, an einen Trägerverein übertragen und bis 2005 für insgesamt eine Million Euro ausgebaut worden.

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