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Die Fragen kommen aus dem Heute

Der Schriftsteller Ingo Schulze über mutige Menschen,
 Pseudodissidenz und Wörter, die man attackieren muss

nd: Ingo Schulze, vor wenigen Wochen hat Ihnen die Stadt Augsburg den Bertolt-Brecht-Preis verliehen. Die Begründung: Kein anderer Schriftsteller gehe den grundstürzenden Umwälzungen jener Wendemonate so minutiös nach wie Sie. Eine etwas enge Beschreibung dessen, was Sie umtreibt?
Schulze: Einerseits freue ich mich über die lobenden Worte. Andererseits haben nur zwei meiner sechs literarischen Bücher die Zeit von 1989/1990 als Hintergrund - »Neue Leben« und »Adam und Evelyn« - die anderen vier spielen in der jeweiligen Gegenwart ihrer Entstehung. Aber selbstverständlich interessiert mich der Weltenwechsel von 1989/90 ungemein. Weil ich mit jedem Jahr besser zu begreifen glaube, was für eine Zäsur das bedeutet. Die Welt, in der wir heute leben, hat dort ihren Ausgangspunkt. Insofern hatte ich gedacht, dass dieser Preis auch etwas mit meinem letzten Buch zu tun hat.

Sie meinen Ihr Buch »Unsere schönen neuen Kleider«, in dem Si...



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