Der Dampf in den Gassen

Richard Wagners Eingreifen in die Revolution. Eine Erzählung von Klaus Funke

Man konnte darauf wetten: Wo in diesen Tagen in Dresden Bakunins charakteristischer Kopf auftauchte, da schien die Revolution nicht mehr weit zu sein, da wurden wilde Reden gehalten, da wurde zum Umsturz aufgerufen. Und man sah den Russen mal hier, mal da, fast als ob er mehrere Köpfe hätte oder etwa nicht nur eine Person wäre. Die Polizei hatte ihn auf ihren Listen, aber sie erwischte ihn nie. Tauchte er auf, so war er bald wieder verschwunden. Ohne eine Spur zu hinterlassen. Ich sah ihn eines Tages, es war am Nachmittag des fünfundzwanzigsten April 49, als ich mich in einer Vorstandsitzung des Vaterlandsvereins auf der Theatergasse befand. Es ging darum, die aufkeimende Volkswut, die sich in sogenannten Sturmdeputationen und abendlichen Pöbeldemonstrationen zu zeigen begann, zu kanalisieren und durch gezielte Artikel des »Volksblattes«, welches von einem gewissen August Röckel geleitet wurde, zu steuern. Bakunin war mit einem Mann...

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