Ausgebremst bis heute

Hans Migotsch war Werkdirektor bei Audi Zwickau nach 1945 - was man heute nirgends erfährt

  • Von Hendrik Lasch, Zwickau
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.

Das Bild hängt in einem kleinen Kabinett, das autobegeisterte Besucher im Zwickauer August-Horch-Museum auf ihrem Rundgang zwischen blitzenden Oldtimern leicht links liegen lassen. Es zeigt eine Gruppe Männer, die in den Motorraum einer Limousine schauen. Ein Arbeiter in grauem Kittel und mit Schirmmütze scheint das Innenleben des Fahrzeugs zu erläutern; der Werksleiter, ein kleiner Mann im dunklen Dreiteiler, hört ihm zu. Sein Gesichtsausdruck ist im Halbprofil nur schwer zu erkennen; Grübchen in den Wangen scheinen ein Lächeln anzudeuten. Die Hände sind in den Hosentaschen versenkt.

Das Foto ist heute nahezu der einzige öffentliche Hinweis auf einen Mann, der sich um den Automobilbau in Zwickau jahrelang verdient gemacht hat: auf Hans Migotsch. Der gelernte Schlosser, heute vor 120 Jahren geboren, wurde nach dem Kriegsende 1945 als Treuhänder für das Audi-Werk in der sächsischen Stadt eingesetzt und gilt als treibende Kraft ...

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