Vergessen und umstritten

Lassalles Grab auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Wrocław - ein Kapitel deutsch-deutscher und polnischer Geschichte

  • Von Daniela Fuchs
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Als sich die Nachricht verbreitete, dass der charismatische Arbeiterführer Ferdinand Lassalle am 31. August 1864 an den Folgen eines Pistolenduells gestorben war, reagierten seine Anhänger geschockt. Die tödliche Kugel hatte den erst 39-Jährigen am 28. August in einem Wald bei Genf getroffen. Der Gründer des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins hatte sich mit dem Nebenbuhler seiner Angebeteten Helene von Dönniges, Tochter eines bayerischen Diplomaten, duelliert.

Zum Ärger der einstigen Mitstreiter Lassalles nahm dessen lebenslange Freundin Sophie von Hatzfeldt die Organisation der Trauerfeierlichkeiten in die Hand. Nach großen Zeremonien in Genf, Frankfurt am Main und Mainz beabsichtigte die »rote Gräfin«, den teuren Toten in Berlin nach jüdischem Ritus begraben zu lassen. Doch auf dem Weg dorthin wurde der Sarg in Köln von der preußischen Polizei auf Geheiß der Mutter Lassalles beschlagnahmt und unter Bewachung über Berlin n...

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