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Buch hat ein Nazi-Problem

Antifaschisten protestieren gegen den Terror von zwei rechtsextremen Kameradschaften

  • Von Jan Tölva
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Stadtteil Buch im Nordosten Berlins gehört mit seinen knapp 13 000 Einwohnern zu den eher kleineren Ortsteilen. Doch abseits größeren medialen Interesses scheint genau dort ein neuer Schwerpunkt neonazistischer Aktivitäten heranzuwachsen.

Seit etwa drei Jahren kommt es in den Straßen Buchs regelmäßig und mit steigender Tendenz zu Propagandadelikten, etwa dem Verkleben von Aufklebern und Plakaten oder Schmierereien mit eindeutig rechtsextremen Hintergrund. »Buch bleibt braun« steht an einer Wand, »Nazi Zone« an einer anderen. Ganz offensichtlich haben die örtlichen Neonazis das Gefühl, Buch sei ihr Revier.

Auch das Pankower Register, das rassistische und rechtsextreme Vorfälle im Bezirk dokumentiert, weist den Ortsteil Buch als absoluten Schwerpunkt rechter Aktivitäten aus. Nirgendwo sonst im Berliner Nordosten sind Neonazis so aktiv wie hier, wobei sich durchaus eine Tendenz zu schwereren Vorfällen erkennen lässt. Ne...


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