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»Guantanamo bringt mich um«

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auf über 100 sei die Zahl der Hungerstreikenden im Gefangenenlager Guantanamo gestiegen, berichtet jetzt die Zeitung »Miami Herald«. Laut Anwälten, die mit den Häftlingen telefonieren, sollen sogar schon 130 der noch verbliebenen über 160 mutmaßlichen Terrorverdächtigen die Nahrungsaufnahme verweigern. 30 von ihnen würden inzwischen zwangsernährt - für diese ex᠆trem schmerzhafte Prozedur, die von der UN-Menschenrechtskommission als Folter bezeichnet wird, hat das US-Militär kürzlich 40 Hilfskräfte nach Guantanamo einfliegen lassen.

Als die Anwälte Mitte Fe᠆bruar von einem Hungerstreik von zwei Dutzend Insassen sprachen, wiegelte das Pentagon ab: alles »platte Propaganda«. Drei Wochen später hieß es zynisch, »einer Handvoll« schmecke das Essen nicht. Erst der erschütternde Brief des 35-jährigen Samir Naji al-Hassan Moqbel, den die »New York Times« Mitte April veröffentlichte, ließ in den USA aufhorchen. »Guantanamo ...


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