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Vernetzung für das Leben am Fluss

Internationale Konferenz in Istanbul bringt Staudammgegner zusammen

  • Von Ingrid Wenzl
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Seit der Jahrtausendwende sind Staudämme weltweit wieder auf dem Vormarsch, denn sie gelten als »grüne Energiequelle« oder »Waffe gegen den Klimawandel«. Mit diesen Mythen beschäftigte sich der Anti-Staudammzusammenschluss Damocracy auf seiner Konferenz am Wochenende in Istanbul.

Rund 50 000 Staudämme gibt es weltweit, Tausende sind in Planung und Bau. »Die Staudammlobby ist extrem gut vernetzt, nun gilt es, auch uns stärker zu vereinen«, erklärt Ulrich Eichelmann von RiverWatch. Und so schlossen sich im Nachgang der Rio+20 Konferenz im vergangenen Sommer Gegner des Ilisu-Staudamm in Südostanatolien und des Belo-Monte-Staudamms am Amazonaszufluss Xingu zum Bündnis Damocracy zusammen. Die Konferenz in Istanbul ist ihre erste gemeinsame Aktion.

»Wir wollen zeigen, wie verheerend und unterschiedlich die Auswirkungen von Staudämmen sind«, so Eichelmann, Mitiniator des Projektes. So bedrohten Projekte wie der Belo Monte die Regenwälder Amazoniens. In der Türkei wiederum will die Regierung die knapp 10 000 Jahre alte Stadt...


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