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Nordkorea testet erneut Raketen

UN-Generalsekretär Ban ruft Pjöngjang zu Verzicht auf

Seoul (AFP/nd). Nordkorea hat am Montag zwei weitere Kurzstreckenrakete ins Japanische Meer abgefeuert. Ein Sprecher des südkoreanischen Stabschefs bestätigte den Abschuss. Es war bereits das sechste Mal innerhalb von drei Tagen, dass Pjöngjang Raketen starten ließ. Den südkoreanischen Angaben zufolge ist noch unklar, ob es sich um Lenkflugkörper oder Geschosse aus Raketenwerfern handelte. Sie sind offenbar im Rahmen einer Militärübung verschossen worden, erklärte das südkoreanische Verteidigungsministerium.

Das Verteidigungsministerium hatte zunächst von drei Kurzstreckenraketen berichtet, die am Samstag von der nordkoreanischen Ostküste aus Richtung Japanisches Meer flogen. Am Sonntag meldete der Süden einen weiteren Raketenstart. Das Geschoss sei am Nachmittag ebenfalls im Japanischen Meer gelandet, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur AFP. Um was für Raketen es sich genau handelte, war auch da zunächst offen. Ein Regierungsvertreter in Seoul sagte der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap, es werde geprüft, ob es sich um Anti-Schiffsraketen oder um Boden-Boden-Raketen vom Typ KN-02 handele, die eine Reichweite von 160 Kilometern haben.

Das Vereinigungsministerium, das für die Beziehungen zum Norden zuständig ist, bezeichnete die Raketentests als »bedauerlich«, hält aber weitere für denkbar. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Nordkorea zum Verzicht auf Raketentests auf. »Ich hoffe, dass Nordkorea von weiteren derartigen Aktionen absieht«, sagte er am Sonntag der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Ban verlangte von der Führung in Pjöngjang, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Vereinten Nationen seien bereit, den Dialog zu unterstützen. Er hoffe, dass Russland seine Kontakte dazu nutzen werde, »die Spannungen zu senken und den Dialog mit Nordkorea zu stärken«.

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