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Grischa in Berlin

(dpa). Der deutsche Beitrag »Komm und Spiel« ist in Cannes in einer Nebenreihe des Festivals als bester Kurzfilm ausgezeichnet worden. Regisseurin Daria Belova, Studentin der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB), erhielt in der Sektion Semaine de la critique den Preis für die beste Neuentdeckung. Ihr 30-minütiges Werk erzählt von dem Jungen Grischa, der in Berlin mit einem Stock Krieg spielt - bis auf einmal Bilder der Gegenwart mit denen aus dem Zweiten Weltkrieg verschmelzen.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa hatte Belova erzählt, dass »die Geister der Vergangenheit in Berlin« noch präsent seien. »Ich finde, von Berlin geht ein ganz besonderes Gefühl aus: Die Vergangenheit bleibt und ist spürbar. Einige Häuser haben noch immer Einschusslöcher, bestimmte Straßennamen rufen Erinnerungen an den Krieg und bestimmte Ereignisse wach«, sagte sie. Diese Vergangenheit verschmelze mit der Gegenwart.

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