Die Migronauten

Wie ein Berliner Theater-Projekt jungen Exilgriechen ein Anker in der Fremde wird

  • Von Thembi Wolfram
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Es ist Premiere. Und für etwas mehr als eine Stunde vibriert die Bühne des Neuköllner Kulturzentrums »To Spiti« vor Leidenschaft. Stella, Petros und Ioulios geben alles. Sie lachen hysterisch und später höhnisch, heulen vor Verzweiflung, rennen um ihr Leben und brüllen wutentbrannt eine Frau aus dem Publikum an. Schimpfwörter und Kosenamen, kleine Wortwitze und große Lyrik, Festgelage und Tragik.

Die drei sind Teil des Ensembles IthAKT, einer Theatergruppe aus neun griechischen Neuberlinern, die zwischen 19 und 29 Jahre alt sind. Sie spielen das Stück »Migronauten«. Mehr als 50 Berliner Künstler, Filmemacher, Musiker, Übersetzer und Bühnenbildner haben monatelang daran gearbeitet. Entstanden ist eine emotionale Collage über das Leben einer Gruppe junger Griechen in Berlin.

»Wir haben gelernt das Meer zu bereisen, unsere Häfen zu finden oder sie aus den Augen zu verlieren. Es spielt keine Rolle auf dem Weg nach Ithaka. Ni...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 1244 Wörter (8300 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.