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Walmart warf Pestizide in den Müll

New York (AFP/nd). Der weltgrößte Handelskonzern Walmart muss wegen der falschen Entsorgung von gefährlichem Sondermüll in den USA eine Strafe von 110 Millionen Dollar (85,5 Millionen Euro) zahlen. In einer außergerichtlichen Einigung habe der US-Konzern am Dienstag seine Schuld in mehreren Fällen eingestanden, teilte das US-Justizministerium mit. Bis 2006 habe das Unternehmen keine Vorschriften für den Umgang seiner Mitarbeiter mit gefährlichen Abfällen gehabt, zum Beispiel für die Entsorgung von Pflanzenschutzmitteln, die von Kunden zurückgebracht worden seien. Sondermüll sei entweder in kommunalen Müllbehältern oder im Fall von Flüssigkeiten in der Kanalisation entsorgt worden, hieß es. Zum Teil sei er auch ohne Schutzvorkehrungen in eine von sechs Müllentsorgungsanlagen von Walmart in den USA gebracht worden.

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