Die ganz großen Fragen

»To the Wonder« von Terrence Malick

  • Von Marc Hairapetian
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Mit Pathos gesagt: Terrence Malick ist Stanley Kubricks Stellvertreter auf Erden. In der Tat haben beide US-Meisterregisseure viel gemeinsam - vor allem eine unverkennbare visuelle Handschrift, die das akustische Design ihrer Filme nicht ausklammert. Wie der 1999 kurz nach der Fertigstellung seines finalen Epos »Eyes Wide Shut« verstorbene Kubrick hat der in Ottawa (Illinois) geborene Malick, der am 30. November seinen 70. Geburtstag feiert, nur relativ wenige Filme gedreht, aber dafür in den unterschiedlichsten Genres Maßstäbe gesetzt. Beide sind Perfektionisten - und auch Moralisten. Man kann sie getrost als sowohl künstlerisch wie auch kommerziell immens erfolgreiche Außenseiter im ansonsten wenig innovativen Hollywood-Kino bezeichnen, die, äußerst öffentlichkeitsscheu, fast nie Interviews gaben beziehungsweise geben. Dafür schwärmen ihre Mitarbeiter von ihnen. Und beide arbeite(te)n im Herbst ihres Lebens immer schneller an ihre...


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