Um die Kinder dreht es sich

»Rabenmutter« oder »Hausmann«? Ein Gespräch über Rollenbilder, Lebensentwürfe und den Nachwuchs als Statussymbol

nd: Wann war Dir klar, dass Du Kinder willst? Und/oder: Warum hast Du keine Kinder?

Sonja: Ich habe nie aus eigenen Stücken darüber nachgedacht. Obwohl ich aus einer offenen Familie komme und in einer liberalen Schule war, kann ich mich erinnern, dass seit der Kindheit die Mutterrolle an mich herangetragen wurde: von meist männlichen Lehrern, die uns erzählten, dass junge Frauen am besten um die 18 Jahre Kinder bekommen sollten (absurd); von Verwandten, die fragten, ob ich ein Kind plante (als Zeichen des Erwachsenseins); von ÄrztInnen, die mich maßregelten, ich dürfe dies und das nicht tun, wenn ich schwanger werden wollte; von meiner Psychotherapeutin, die den Kinderwunsch als ein Zeichen psychischer Gesundheit und Reife setzt.

Thomas: Ein Kind zu wollen war für mich zuerst eine ganz rationale und eine sehr konkrete Entscheidung: Meine Freundin erklärte, dass sie schwanger sei und nicht abtreiben werde. Ich fühlte mich...

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