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Das Publikum ist Teil des Kunstwerks

Die Berliner Regisseurin Sabrina Hölzer erhält den Belmont-Preis

  • Von Antje Rößler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wie hört man, wenn man nichts sieht? Sabrina Hölzer begab sich auf die Spuren eines Hörempfindens, das nicht von visuellen Eindrücken beeinflusst wird. In ihrem Projekt »Into the Dark« schickte die Berliner Regisseurin das Publikum in einen vollkommen abgedunkelten Raum.

Sabrina Hölzer verfolgte hier ihre zentralen Themen: die Erweiterung musikalischer Wahrnehmung und die Einbeziehung des Publikums als schöpferischen Bestandteil der Aufführung. Sie erhält nun den Belmont-Preis für zeitgenössische Musik der Forberg-Schneider-Stiftung.

Sabrina Hölzer studierte Musikwissenschaft in Köln und übernahm 1994 eine Gastdozentur an der Berliner Hochschule der Künste. Dort wurden die Weichen für ihre Entwicklung gestellt. »Der Komponist Aribert Reimann sah eine meiner Hochschulproduktionen und bat mich daraufhin, ein Stück in seiner Liedklasse szenisch zu betreuen«, erzählt Sabrina Hölzer. »An d...


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