Prestigeprojekt Skolkowo im Zwielicht

Russisches Zentrum der Hochtechnologie löst politische Erschütterungen aus

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Skolkowo sollte so etwas wie ein russisches Silicon Valley werden, ein Zentrum der Hochtechnologie. Derzeit macht Skolkowo jedoch als Skandalgeschichte Schlagzeilen - mit politischem Hintergrund.

Seinen Vortrag im Moskauer Internationalen Handelszentrum musste der Milliardär und Mäzen Wiktor Wekselberg kurzfristig absagen: Fahnder vom Inlandsgeheimdienst FSB mit kugelsicheren Westen hielten ihm einen Durchsuchungsbefehl unter die Nase und machten sich schnurstracks an dessen Ausführung. Denn Wekselberg ist Präsident der Stiftung Skolkovo Innovation City, eines Hochtechnologiezentrums, in dem Lehre, Forschung und Produktion zusammengeführt werden sollen.

Damit, so das Kalkül, werde Russland den Aufbruch in die Moderne bewältigen und den technologischen Rückstand zu anderen Industrienationen aufholen. 80 000 Studenten, Dozenten, Wissenschaftler und Praktiker arbeiten bereits auf dem rund 380 Hektar großen Areal südwestlich von Moskau, das mit kühnen architektonischen Lösungen wie eine Vorwegnahme des 22. Jahrhunderts wirkt.

Die Gegenwart liefert indes vielmehr den Stoff für einen Krimi. Das Prestigeprojekt - Liebli...

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