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Sag mir, wo die Deutschen sind

In der Bundesrepublik wohnen 1,5 Millionen Menschen zu wenig

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Da war selbst der Chef des Statistischen Bundesamtes überrascht: Die letzte Volkszählung hat nun ergeben, dass in Deutschland nur 80,2 Millionen Menschen leben. Damit verliert das Land quasi über Nacht 1,5 Millionen Einwohner. Zu diesem Schwund kam es, weil die Statistiker bislang auf Grundlage von veralteten Daten arbeiten mussten.

Nun ist es raus: Die Bundesrepublik hatte am 9. Mai 2011 rund 1,5 Millionen Einwohner weniger, als bis dahin geschätzt. Das ist wohl das wichtigste Ergebnis des Zensus 2011, der ersten Volkszählung in Ost und West seit mehr als 20 Jahren, die das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag veröffentlichte. Somit hatte die Bundesrepublik 80,2 Millionen statt der bis dahin angenommenen 81,7 Millionen Einwohner. Destatis-Chef, Roderich Egeler, betonte am Freitag vor Journalisten, ein Minus sei erwartbar gewesen. »Aber die Größenordnung hat uns etwas überrascht.«

Große Überraschung auch bei den Zahlen zum Ausländeranteil: Demnach hatten 74 Millionen Menschen hierzulande einen deutschen Pass. Knapp 6,2 Millionen Einwohner waren ausländische Staatsbürger. Das entspricht einem Anteil von 7,7 Prozent. Damit lebten in der Bundesrepublik knapp 1,1 Millionen Ausländer weniger als angenommen.

Die Abweichungen bei den Einwohnerzahle...


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