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Von der Kunst, Kinder zu zeugen - mit willigen Geiseln für eine Nacht

Theater RambaZamba hat es »Am liebsten zu dritt«

  • Von Anouk Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Fünf junge Frauen wollen endlich Babys. An sich nichts Besonderes, aber mit ihren eigenen Männern klappt es nicht: Denn die haben, ebenso wie ihre Frauen, das Down-Syndrom. Also müssen für die Zeugung fremde Männer her - und so überfällt die Gruppe zwecks Fremdbefruchtung ein Hotel. »Am liebsten zu dritt« heißt die Revue im Theater RambaZamba, und so vielschichtig der Titel ist, der sich ebenso auf die Chromosomenzahl von Trisomie 21-Menschen bezieht wie auf die Familiengründung, so viele Ebenen hat auch das charmant umgesetzte Stück voller Poesie, Tanz und Musik.

Regisseurin Gisela Höhne erweist sich zusammen mit ihrem Ensemble wieder einmal als Zauberin, die ein heikles Thema zu einem fast märchenhaften, so anrührenden wie witzigen Stoff verwebt. Motive der Gangsterkomödie treffen auf musikalische Zitate aus Film, Schlager, Pop und auf selbstverfasste Songs, im Hintergrund wirbelt eine professionelle Live-Band mit Höhnes Soh...


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