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Japan mit neuer Wachstumsstrategie

Tokio (dpa/nd). Der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe will seinem Land mit einer Reihe von Reformen und Wirtschaftssonderzonen zu langfristigem Wachstum verhelfen. Eine »Explosion« der Energie des Privatsektors sei das Schlüsselwort, sagte Abe bei der Vorstellung seiner »Wachstumsstrategie«. So soll das Verbot des Internethandels von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten vollständig aufgehoben werden. Die Finanzmärkte reagierten jedoch enttäuscht: Der Nikkei-Index an Tokios Börse stürzte auf den tiefsten Stand seit rund zwei Monaten. Abes »Wachstumsstrategie« ist sein »dritter Pfeiler«, mit der er die jahrelange Deflation beenden will. Mit den ersten beiden - einer aggressiven Ausweitung der Geldmenge und einer ungeachtet der extrem hohen Staatsverschuldung ebenfalls in Angriff genommenen expansiven Fiskalpolitik - hatte Abe die Märkte noch beflügeln können.

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