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Vom Hindukusch zum Cyberwar

Die NATO baut ihre elektronische Kriegführung massiv aus

  • Von Olaf Standke
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bevor die Verteidigungsminister der 28 NATO-Staaten am Mittwoch ein militärisches Einsatzkonzept für Afghanistan nach dem Jahr 2014 beschlossen, haben sie über die Kriege der Zukunft nachgedacht: Cyberwar heißt das neue Schlagwort.

Der Krieg am Hindukusch war ein Desaster, und die NATO sucht nun eine gesichtswahrende Variante für das Ende des »Kampfeinsatzes« der von ihr geführten internationalen Schutztruppe ISAF. Gestern beschlossen die Verteidigungsminister der 28 Mitgliedstaaten ein Einsatzkonzept für die Militärpräsenz nach dem Jahr 2014. Allerdings stehen weder die Zahl der künftigen Ausbilder und Berater noch die für ihren Schutz weiterhin notwendigen Kampftruppen fest. Nur »bedeutend kleiner« als die bisherigen ISAF-Einheiten - derzeit sind noch immer fast 100 000 Soldaten in Afghanistan stationiert - sollen die künftigen Verbände sein.

Zuvor dachte man im größten Militärbündnis der Welt über die Kriegführung der Zukunft nach. Längst sieht der Nordatlantik-Pakt elektronische Angriffe aus dem Internet als ernsthafte Bedrohung, der USA-Regierung sollen die »lautlosen, schleichenden und hinterhältigen« Cyberattacken inzwischen größere Sorgen machen ...


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