Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Zerstörte Geschäfte bescheren dem Bau Aufträge

Die Umweltkatastrophe wird gesamtwirtschaftlich geringe Folgen haben / Schäden nur zum kleinen Teil versichert

  • Von Robert D. Meyer und Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Knappheit beim »Textliner 48« wird es in deutschen Schreibwarenläden nicht geben. Dabei steht das an der Donau gelegene Werk Engelhartszell von Faber-Castell, wo die gelben und grünen Leuchtmarker hergestellt werden, seit Sonntag unter Wasser. Mitarbeiter, Feuerwehr und freiwillige Helfer sind dabei, Maschinen, Rohstoffe und Formenteile in Sicherheit zu bringen. Die bevorstehenden 50-Jahr-Feiern werden verschoben, denn die Aufräum- und Sanierungsarbeiten dürften Monate dauern. Dennoch: Wie Faber-Castell am Mittwoch mitteilte, ist »die Lieferfähigkeit der Produkte gewährleistet«.

Der »Textliner 48« ist durchaus wegweisend: Die deutsche Wirtschaft wird das Hochwasser kaum zu spüren bekommen. Trotz der dramatischen Bilder sollte man nicht vergessen, dass die meisten Bundesbürger die Überschwemmungen nur am Fernseher verfolgen. Und die großen Industriebetriebe in Bayern und Sachsen standen nicht oder wie das VW-Werk Zwickau f...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.