Hartz-IV-Rebellin bald selber arbeitslos?

Auseinandersetzung zwischen Arbeitsagentur und einer kritischen Mitarbeiterin wird gerichtlich geklärt

  • Von Reinhard Schwarz, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Jobcenter Hamburg-Altona möchte eine unbequeme Kritikerin loswerden. Inge Hannemann hatte in einem »Brandbrief« an die obersten Vorgesetzten der Bundesagentur für Arbeit die »Absurditäten« des Systems Hartz IV kritisiert. Gestern fand eine Anhörung vor dem Arbeitsgericht statt.

Eveline von Hoffmann, Präsidentin des Arbeitsgerichts Hamburg, mahnte zur Ruhe. Der Grund: Ein murmelnder Pulk von Journalisten und Kameraleuten drängte in den Raum 119 des Arbeitsgerichts und sorgte für Unruhe. Dort wurde der Fall einer zierlichen Frau mit kurzen, schwarzen Haaren verhandelt. Inge Hannemann ist derzeit freigestellte Arbeitsvermittlerin des Jobcenters Altona und war bisher zuständig für die Betreuung von Hartz-IV-Empfängern unter 25 Jahren. Nach Anordnung ihrer Vorgesetzten darf sie ihren Arbeitsplatz nicht mehr betreten. Sie hat Hausverbot, der Lohn wird weiter gezahlt. Noch.

Die Hamburgerin hatte einen »Brandbrief« an die obersten Vorgesetzten der Bundesagentur für Arbeit geschrieben, in dem sie die »Absurditäten« des Systems Hartz IV kritisierte. Gelder würden zum Fenster hinaus geworfen für Eingliederungszuschüsse an Niedriglohnfirmen für Zeitverträge. Zudem hielt Hannemann zwei Vorträge, die von einer Gru...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 486 Wörter (3363 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.