Das geheime Wahlprogramm

Die Pläne des Präsidentschaftskandidaten Thomas Bach sind kaum visionär - ganz im Sinne des IOC

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

IOC-Präsidentschaftskandidaten dürfen ihr Wahlprogramm nur den Mitgliedern vorstellen. Thomas Bach beginnt nun trotzdem, seine Vorstellungen öffentlich etwas konkreter zu benennen und bestätigt damit, dass er nach einem Wahlsieg kein radikaler Reformer sein wird. Das macht ihn beim IOC jedoch nur wählbarer.

Das Internationale Olympische Komitee ist nicht für Offenheit bekannt. Die Angelegenheiten des IOC gehen gemeinhin nur das IOC etwas an. So verwundert kaum, dass es den Präsidentschaftskandidaten laut Statuten verboten ist, ihr Wahlprogramm öffentlich zu machen. Die Öffentlichkeit wählt ja auch nicht, sondern nur die derzeit exakt 100 IOC-Mitglieder. Nur denen hat Thomas Bach also seine Wahlversprechen zugesandt. Immerhin aber darf der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes über seine Vorstellungen noch reden. Nach seinen ersten Aussagen bietet das Werk unter dem viel- und doch nichtssagenden Titel »Einheit in Vielfalt« jedoch kaum Revolutionäres.

Bach nutzt ohnehin lieber das Wort »Evolution« - klingt weit weniger gefährlich. Dass IOC-Mitglieder jenes System grundlegend verändern wollten, welches ihnen und ihren Sportorganisationen Macht und Geld einbringt, ist nicht zu erwarten, und das weiß niemand besser als Thoma...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 460 Wörter (3172 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.