Gefährliche Wechselkursfantasien

  • Von Rudolf Hickel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Rudolf Hickel ist Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik und Forschungsleiter am Institut Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen. Zuletzt veröffentlichte der Ökonom das Buch »Zerschlagt die Banken – Zivilisiert die Finanzmärkte«.

Namhafte linke Politiker und Wissenschaftler werten das Europrojekt als gescheitert. Die Diskussion über die Suche nach einer Alternative ist durch Sahra Wagenknecht, Oskar Lafontaine, Heiner Flassbeck und viele andere eröffnet worden. Im Wissenschaftlichen Beitrat von Attac tobt eine sperrige Debatte über den Euro. Bei der massiven Kritik fällt dreierlei auf: Erstens werden die Erfolge des Euro kaum honoriert. Dazu zählt, dass diesem Währungsraum dank der weltweit geschätzten, stabilen Währung in der jüngsten Finanzkrise massive Devisenspekulationen erspart geblieben sind. Zweitens werden die in Crash-Szenarien zum Euro-Exit erfassten, massiven Belastungen kaum berücksichtigt. Drittens dominiert die trügerische Hoffnung auf die segensreichen Wirkungen von Wechselkursmechanismen.

An zwei Ansätzen zum Umstieg aus dem Eurosystem in Wechselkursmechanismen werden die massiven Defizite deutlich:

● Wilhelm Hankel propagi...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 616 Wörter (4594 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.