Axel Berger 08.06.2013 / Wochennd

Mit Keynes gegen die Arbeiter

Das britische Nachkriegskabinett Clement Attlees gilt als progressivste linkskeynesianische Regierung - tiefgreifende Veränderungen zu Gunsten der Lohnabhängigen hat es allerdings nicht gebracht.

Europas Linke hat den Marxismus hinter sich gelassen. An seine Stelle sind die Ideen des britischen Ökonomen John Maynard Keynes getreten. Während die sozialdemokratischen Parteien diesen Prozess schon abgeschlossen haben und von ihren konservativen und liberalen Konkurrenten kaum noch zu unterscheiden sind, gilt dies aktuell vor allem für die diversen Formationen links von ihnen - für die Partei DIE LINKE genauso wie für die derzeit wichtigste linke Alternative in Europa: die griechische Syriza. Anlässlich seiner USA-Reise lobte deren Vorsitzender Alexis Tsirpas ausdrücklich den »Keynesianismus« der Obama-Regierung »als Vorbild für eine Rettung der Eurozone« und schlug neben einem Schuldenmoratorium die Verständigung auf die traditionellen keynesianischen Maßnahmen der (Re-)Verstaatlichung zentraler Infrastrukturbereiche, der Regulierung des Finanzsektors und vor allem staatlicher Nachfrageerhöhung durch weitere Konjunkturpakete und eine Ausdehnung sozialstaatlicher Maßnahmen vor.

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