Hans-Dieter Schütt 08.06.2013 / Kultur

Wie spricht man von Liebe - ohne Betonung?

Die Gedichte von Thomas Brasch

Dieses Buch erschlägt. Und immer trifft es einen Richtigen. Mit seiner Kraft schlägt es zu, schlägt die Lauen in die Flucht, schlägt die Trunkenen in Bann. Schlägt Hände aus oder schlägt ein, wo eine unstillbare Sehnsucht ihre Flügel herreicht. Es schlägt nichts vor, dieses tausendseitige Buch, es schlägt zurück, aber aus keinem Vorwärts, es schlägt sich seitwärts ins Zwielicht, es schlägt Bögen für wilde vergiftete Pfeile, es schlägt verwegenste Töne an, es schlägt wie ein Herz, es ist wie ein Zentralorgan, nur lügt es nicht, dieses Buch ist zum Sterben wahr.

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