Früh zurückgelassen

Kinderärzte kämpfen mit den Folgen sozialpolitischer Versäumnisse

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Anlässlich des an diesem Wochenende in Berlin stattfindenden Kinder- und Jugendärztetages kritisieren Mediziner die mangelhafte Präventionspolitik der Bundesregierung.

Das »gelbe Heft« reicht schon lange nicht mehr - dies meinen Kinder- und Jugendärzte zu dem Dokument, in dem seit 1971 die gesetzlich vorgeschriebenen Vorsorgeuntersuchungen an den Kleinen aufgezeichnet werden. Weil den Medizinern auch die punktuellen Erweiterungen der letzten Jahre nicht genügen, haben sie jetzt ein neues Vorsorgeprogramm entwickelt. Zugänglich ist es ab 1. Juli aber nur Versicherten der Krankenkasse Barmer GEK.

Damit schert erstmals eine gesetzliche Kasse aus der Regelversorgung aus, lobt Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Das Programm umfasst, festgehalten im erweiterten Vorsorgeheft »Paed.Plus«, zusätzlich umfangreiche Fragebögen für mehrere Altersstufen. Damit sollen Probleme bei Ernährung, Bewegung, Medienkonsum oder in der Eltern-Kind-Beziehung früh erfasst werden - lange bevor Krankheiten entstehen. Die Barmer GEK honoriert die Untersuchungen mit je 50 E...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 459 Wörter (3274 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.