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Die graue Macht in Chemnitz

OB-Kandidaten hoffen auf die Rentner

  • Von Hendrik Lasch, Chemnitz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Chemnitz wählt am 16. Juni einen neuen Rathauschef. Weil ein Drittel der 240 000 Bürger über 60 ist, umwerben die sieben Kandidaten nicht zuletzt die Rentner als Wähler.

Die Chemnitzer OB-Kandidaten haben im − zuletzt vom Hochwasser ausgebremsten − Wahlkampf volle Kalender. Der Termin an einem frühen Nachmittag im nüchternen Saal eines Seniorentreffs ist besonders wichtig: Die Bewerber stellen sich den Rentnern und damit der Wählergruppe, die wohl den Ausgang der Wahl entscheiden wird.

Älteste Stadt Europas

Grund dafür ist nicht nur, dass ältere Menschen oft pflichtbewusster ihr Wahlrecht nutzen, sondern vor allem der Umstand, dass es in Chemnitz so viele von ihnen gibt. Es ist nicht lange her, dass die Stadt für bundesweiten Wirbel sorgte, weil Statistiker sie zur »ältesten Stadt Europas« kürten. 2011 betrug das Durchschnittsalter 47,3 Jahre.

1990 hatte der Wert noch sechseinhalb Jahre niedriger gelegen. Rund ein Drittel der 241 500 Einwohner ist über 60. Entsprechend selbstbewusst treten die Rentner der Kommunalpolitik gegenüber. Ursula Liske, Sprecherin des 2008 von gu...


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