Jan Tölva 12.06.2013 / Bewegung

Köln-Kalk will nicht mehr ohne

Stadt Köln will Autonomes Zentrum Kalk loswerden / Nutzer haben Rettungskampagne gestartet

Drei Jahre nach der Gründung soll das Autonome Zentrum im Kölner Stadtteil Kalk der Erweiterung einer Schule weichen. Die Nutzer gehen von einer politischen Entscheidung aus.

Die Stadt Köln versteht sich selbst als tolerant und weltoffen. Die Nutzer und Nutzerinnen des Autonomen Zentrums (AZ) im Stadtteil Kalk bekommen gegenwärtig einen ganz anderen Eindruck. Im April 2010 hatten sie die ehemalige Kantine des Motorenwerks Klöckner Humboldt Deutz besetzt und nach zähem Ringen rund ein Jahr später einen Nutzungsvertrag erkämpft. Das Gebäude gehört inzwischen der Stadt Köln, bis zum 31. Mai war aber noch die Sparkasse Köln Bonn für die Verwaltung des Hauses zuständig. Die hat den Vertrag zum 30. Juni gekündigt. »Besenrein« soll das Gebäude übergeben werden − damit es kurz darauf abgerissen werden kann, sind sich die Nutzerinnen und Nutzer des Zentrums sicher.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: