Harald Neuber 15.06.2013 / Medien

Wie schwarz ist die Revolution?

MEDIENgedanken: Debatte um Rassismus und soziale Realität in Kuba

Leichtfertig ist Roberto Zurbano mit der Anfrage der »New York Times« (NYT) nicht ungegangen. Tagelang habe er, der kubanische Essayist, mit der Redaktion einer der größten US-Tageszeitungen über den Artikel verhandelt. Es ging um ein heikles Thema: die kubanische Revolution und Rassismus. Am Ende einigte man sich auf den Text, der die Situation der Farbigen in Kuba behandelte, die Erfolge und Misserfolge der Revolution und die Perspektiven nach dem angekündigten Ende der Ära Castro im Jahr 2018. »Für die Schwarzen in Kuba ist die Revolution noch nicht beendet«, stand über dem Beitrag. Als der Text Ende März erschien, wies der Titel eine kleine, aber erhebliche Veränderung auf. »Für die Schwarzen in Kuba hat die Revolution noch nicht begonnen«, titelte die NYT. Es folgte ein Politskandal, der eine tiefgreifende Debatte in Kuba auslöste.

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