Geheimtipp für Natur- und Wanderfreunde

Ende Juni beginnt die Wandersaison in den slowakischen Karpaten

  • Von Mirco Drewes
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Bratislava weist für eine Hauptstadt eine ungewöhnliche geografische Lage auf: Die Kapitale der Slowakei ist im äußersten Westen des Landes gelegen, im Dreiländereck zwischen Österreich und Ungarn. Gerade 55 Kilometer Luftlinie trennen das ehemalige Preßburg von der Mitteleuropa-Metropole Wien. Die Randlage an der Donau bringt nicht nur landschaftliche Schönheit mit sich, sondern hat auch die Gefahren der fast paneuropäischen Hochwasserkatastrophe ins wirtschaftliche und administrative Herz der Slowakei getragen.

Seit einigen Tagen gibt es für Bratislava und weite Teile der Südslowakei jedoch Entwarnung. Die Hochwasserpegel sinken und bis auf den an der Mündung von March und Donau gelegenen Preßburger Vorort Devin, dessen Markenzeichen die mittelalterliche Burg Thebbyn ist, sind die Schäden im Westen des Landes überschaubar. Dennoch dürfte das kleine Land am Fuße der Karpaten auf ein Ende der Fluten und eine einträgliche Urlau...

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